Yin Yoga

Yin Yoga

• Jeder Jahreszeit sind Elemente zugeordnet, die die Rhythmen, Entwicklungen und Bedürfnisse aller Lebewesen beeinflußen.

• Auch die Lebensalter werden als Prozeß und Wandlungen eines Individuums betrachtet.

• Schließlich sind diese Wandlungsprozesse und ihre Elemente nicht nur bestimmend für unsere Lebensalter und die Natur um uns herum, sondern, da wir Teil dieser Natur sind, beeinflußen sie auch unseren Organismus.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der Körper nicht singulär gesehen, sondern als Teil eines größeren, alles umfassenden Organismus. Verbunden sind wir mit diesem über die Chakren – dies sind Zentren, durch die Energie ein- und ausströmt. Über Energiebahnen, die Meridiane, durchströmt diese Energie unseren Körper und verbindet die Organe miteinander.

Und so beschreiben die fünf Elemente auch die Prozesse und Abläufe im Körper. Über die Meridiane stehen die Organe miteinander in Verbindung, können sich gegenseitig nähren und kontrollieren, aber auch schwächen oder schädigen.

ElementTCM Organe Yin & YangWesensaspekteJahreszeit
HolzLeber • Yin Gallenblase • YangNeuanfang • TatkraftFrühling
FeuerHerz • Yin Dünndarm • YangFreude • WärmeSommer
ErdeMagen • Yin Milz • YangFürsorge • StabilitätSpätsommer Frühherbst
MetallLunge • Yin Dickdarm • YangReife • Struktur • Klarheit • LoslassenHerbst
WasserNiere • Yin Blase • YangRuhe • Ur- & Willenskraft • Weisheit • NeubeginnWinter

Wir können beeinflußen, ob wir mit oder gegen diese Zyklen leben. Zum Beispiel durch unsere Ernährung, Meditation, Bewegung und Atmung. Eine weitere Hilfe dabei bietet uns

Yin Yoga

Im Yin Yoga arbeiten wir direkt mit und an den Meridianen und Chakren unseres Körpers. Während Pilates und viele andere Yogastile auf Muskelkraft und Dynamik setzen, also yang-lastig sind, lädt Yin Yoga ein, still zu werden und sich in eine Haltung hineinsinken zu lassen. Dabei verschmelzen klassische Asanas mit den Prinzipien der traditionellen chinesischen Medizin.

Keine schnellen Wechsel, keine Geschwindigkeit – nur du, dein Atem und die Tiefe der Haltung. Diese Ruhe ist nicht weniger fordernd, als dynamische Yogastile, im Gegenteil: sie konfrontiert je länger wir die Asanas (aus-)halten. Yin wirkt nicht an der Oberfläche, sondern geht tief – körperlich wie emotional. Es spricht das Bindegewebe an, dehnt die inneren Strukturen, regt die Meridiane an und bringt Energie ins Fließen.

Die Haltung der Asanas und die Dehnung in ihnen, wird zur Meditation. Gerade diese Stille macht Yin Yoga so besonders. Es erlaubt uns, aus dem Reizüberfluss auszusteigen und uns mit uns selbst zu verbinden – nicht über Leistung, sondern über Präsenz. Es reguliert den Atem und beruhigt das Nervensystem.

Die Vorteile von regelmäßigem Yin Yoga:

  • Es verbessert die Durchblutung
  • und die Flexibilität.
  • Es beruhigt und bringt dadurch
  • Körper und Geist ins Gleichgewicht.
  • Es reduziert Stresssymptome und Angstzustände,
  • verbessert den Schlaf
  • und fördert die Tiefenentspannung.
  • Es löst die Faszien
  • und verbessert die Beweglichkeit der Gelenke.
  • Und es bringt die Organe durch Stimulation der Meridiane ins Gleichgewicht.

Yin Yoga ist ein Ausgleich zu der eher Yang-lastigen Pilates Praxis. Zusammen bilden beide eine wunderbare Kombination um Yin und Yang in Balance zu bringen. Kontaktiere mich gerne um zu erfahren, wann die nächste Stunde stattfinden wird.

Täglich Pilates

Täglich Pilates hört sich sehr verlockend an, aber wo passt es so einfach in den normalen Alltag – zwischen Kinder, Arbeit, Haushalt, Freunde, … ?

Das hört sich dann doch schnell eher stressig als verlockend an.
Aber muss das so sein ?

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Dieses „Problem“ ist natürlich nicht neuzeitlich! Auch zu Pilates Lebzeiten stellte sich die Frage nach der Integration des Trainings in das tägliche Leben.
In den 1930er Jahren erschien ein Artikel im Collier’s Magazine mit der Überschrift  ‚Cutting a Fine Figure‘ * („Eine gute Figur machen“). 

*Etwas später, aber ebenfalls in den 1930er Jahren, erschien eine kürzere Version dieses Artikels unter demselben Titel im Reader’s Digest..

Die Autorin Marie Beynon Ray war durch den Hype, der damals um Joseph Pilates Studio in New York entstanden war, neugierig geworden auf seine Arbeit und den Menschen Joseph Pilates.
Josephs Klienten kamen aus den unterschiedlichsten Ecken: Tänzer vom New York City Ballett, Schauspieler und Sänger vom Broadway und aus der Oper, aber auch Boxer oder Verletzte, die Pilates als Reha nutzten und „normale“ Menschen, die fit werden oder bleiben wollten.

Die meisten besuchten sein Studio mehrmals die Woche und zu dieser Zeit hatte sein Studio eine volle Warteliste.
Vielleicht war dies auch ein Grund für den Entwurf des ersten Wunda-Chair – eine kleinere und leichtere Form des Reformers, der Platz in den New Yorker Wohnungen finden konnte und somit geübten Reformer-Benutzern ein Training in den eigenen vier Wänden und unabhängig von Besuchen im Studio ermöglichte.

Joseph Pilates erläuterte Marie B. Ray nicht nur seine Methode und deren Resultate und Ziele. Vielmehr legte er großen Wert auf die nachhaltige Veränderung oder Korrektur körperlicher Disbalancen und Fehlhaltungen, die er dem modernen Lebensstil (vor allem) der Stadtbevölkerung (viel sitzend – wenig Bewegung) und ihrer Ernährungsweise (fast Food) zuschrieb.

Contrology (so nannte er seine Methode) finde nicht nur in seinem Studio statt, sondern jeder Contrology-Student nimmt  diese Methode in sein tägliches Leben mit.
Die Kernpunkte sind:

  • Bewußt tief atmen (Zwerchfell- und Brustwirbelsäulendehnung)
  • Aufrecht gehen, stehen und sitzen (Streckung der Wirbelsäule – two-way-stretch)
  • Sich täglich draußen bewegen (Joseph ging selber jeden Tag weite Strecken durch Manhattan)
  • Soviel frische Luft und Sonne, wie möglich an den Körper lassen


Auf die Frage der Reporterin, ob er nicht für ihre Leser einen einfach umzusetztenden Tipp hätte, wie sie ihr Haltung und damit ihre Gesundheit stärken und unterstützen könnten, antwortete er kurz und knapp:

(„Ziehen Sie den Bauch ein!“)

Und das ist die sehr schneidige und kurze Zusammenfassung folgender Übung:

  • Richte dich auf
  • zieh den Bauch ein
  • schieb das Becken nach vorne (ohne den Po besonders anzuspannen, aber so dass die Wirbelsäule noch länger wird)
  • lass die Knie locker (nicht beugen und nicht durchstrecken!)
  • atme tief und gleichmässig
  • und halte das Ganze so lange wie möglich!  

Ziel ist es, in dieser Haltung bis 100 zu zählen – und diese Übung regelmässig machen, damit sie zur Gewohnheit werden kann … wie das Atmen!

Natürlich möchte und sollte man nicht ständig mit eingezogenem Bauch herumlaufen (das wäre auch kontraproduktiv!)

Aber die selbstverständliche Aktivierung des körpereigenen „Korsetts“, verbunden und im Einklang mit der bewußten Atmung, ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der gesamten Körperhaltung. 

Dr. Helga Pohl

Also, wenn keine Matte zur Hand ist und die Zeit nicht für eine tägliche Pilates Einheit reicht, dann nehmt euch Joes Ratschlag zu Herzen:

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Die 5 Elemente

Die 5 Elemente

5 Elemente ? – sollte das nicht 4 Elemente heißen ?

Luft • Feuer • Erde • Wasser

Nach der Lehre der griechischen Naturphilosophen, geprägt vor allem durch Empedokles im 5. Jahrhundert v. Chr., besteht die Welt aus diesen 4 Grundelemente. Er beschreibt sie, als in sich unveränderliche Wurzel- oder Urkräfte, die ewig existieren. Und obwohl sie in sich nicht wandelbare Zustände sind, vergeht alles Existierende durch Liebe und Streit zwischen diesen Elementen.  Auch werden ihnen u.a. Aggregatzustände, Temperamente und Farben zugeordnet:

ELEMENTAGGREGATZUSTANDTEMPERAMENTFARBE
Luftdas GasförmigeSanguinikergelb
Feuerdas alles VerzehrendeCholerikerrot
Erdedas FestePhlegmatikergrün
Wasserdas FlüssigeMelancholikerblau

In der fernöstlichen Lehre (Daoismus) werden 5 Elemente beschrieben

Holz • Feuer • Erde • Metall • Wasser

Diese 5 Elemente beschreiben keine statischen Zustände, sondern fortlaufende dynamische Prozesse. Sie stehen miteinander in Verbindung, können sich gegenseitig stärken, kontrollieren oder auch schwächen und schädigen.

Die Veränderungen in der Natur im Laufe eines Jahres sind zum Beispiel solche dynamischen Prozesse und werden als Wandlungsphasen der Natur betrachtet. Wir nennen sie Jahreszeiten. Und jeder Jahreszeit ist eines der fünf Elemente zu geordnet, die die Rhythmen, Entwicklungen und Bedürfnisse allerLebewesen beeinflußen.

… bildet den Höhepunkt des Zyklus und ist das Element des Sommers.
Es weißt auf die Dynamik, den Überschwang und die Farbenfülle dieser Jahreszeit hin.
Und beinhaltet Hitze, Lebenskraft, Ausstrahlung, Freude und Lebendigkeit. Die Organe dieses Elementes sind das Herz und der Dünndarm. Beide Organe schaffen das Leben und ernähren den ganzen Organismus. Der Dünndarm, der die Nahrung in wichtige und unwichtige Teile aufteilt und dem Organismus zur Verfügung stellt. Und das Herz, das den ganzen Organismus über das Blut mit Gutem versorgt und gleichzeitig über die Lunge auch das Schlechte entsorgt. Die Dynamik dieser beiden Organe schafft die Lebenskraft und Lebendigkeit.Die Lebensphase dieses Elemente ist die späte Jugend und das junge Erwachsenenalter – die Zeit, in der uns besonders wichtig ist, was „uns am Herzen liegt“.

… ist das Element des Spätsommers und Frühherbstes.
Die Jahreszeit, in der die Reifung vom Samenkorn zur Frucht vollendet wird. Früchte werden gebildet, die Pflanzensäfte sinken hinab zur Erde und die Blätter verfärben sich. Erde wird verbunden mit den Organen Magen und Milz. Sie wandeln unsere aufgenommene Nahrung so um, dass unser Organismus sie nutzen kann. Sie wirken ausgleichend und fürsorgend. Erde steht für Wandel, etwa die Metamorphose zur Fruchtbildung und für Nahrung, die sie erzeugt und für umhüllende Wärme und Fürsorge. Und gleichzeitig steht sie auch für Stabilität und Mitte sie erzeugt. Mit all diesen Wesensaspekten beschreibt Erde das reife Erwachsenenalter, die Lebenszeit in der wir Familie aufbauen.

… ist das Element des Herbstes. Die Jahreszeit, die wir mit den Prozessen des Rückzuges, der Reife und des Loslassen verbinden.
Die Organe, die in TCM mit diesem Element verbunden werden, sind die Lunge und der Dickdarm – zwei Organe, die eng mit den Prozessen des Loslassen und der Ausscheidung verbunden sind. Metall ist klar und scharf – es kann sowohl schützen, als auch verletzten. Und es steht für Kontraktion, Klarheit, und Loslassen. In der Natur ist es zum Beispiel die klare Schärfe eines Herbstmorgens oder der Klang eines Gongs. In seinen Wesensaspekten beinhaltet es Achtsamkeit, Ehrlichkeit aber auch Trauer.
Die Erkenntnis eigener Werte und des eigenen Wertes, auch in Abgrenzung zu anderen und nach außen gibt uns in einem gewissen Maß Härte, aber vor allem auch Struktur.
Die Lebensphase ist das beginnende Alter.

… steht im Kreislauf unten und bildet somit ruhenden End- und Ausgangspunkt des Kreislaufs. Es ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Dynamik und es ist das Element des Winters (siehe hierzu auch meinen Newsletter von Januar 2024). Winter ist die Jahreszeit des Innehaltens und Pausierens, des Rückzuges und Loslassen, aber auch des Kräftesammelns. Die zugehörigen Organe in der TCM sind die Niere und die Blase – auch hier geht es ums Loslassen, Reinigung und Regeneration. Wasser kann tief und ruhig, aber auch bewegt und bewegend sein. Es steht für Betrachtung, Kontemplation, für Regeneration und die Erfassung der Lage, für Weisheit und den Rückzug im hohen Alter. Und gleichzeitig auch für die Empfängnis und den Beginn des Lebens und für Willenskraft. Wasser steht am Ende und auch am Anfang des Kreislaufs. Hier werden die Kräfte gesammelt, die für den (Neu-)Anfang, für den Frühling, gebraucht werd. Die Lebensphase ist das hohe und Greisenalter.

In der 5-Elementen Lehre nehmen wir wahr, was diese Wandlungsphasen und Abläufe fließen läßt oder auch schwächt und bremst – siehe hierzu das Bild oben.
Beschrieben wird dies in Form von Zyklen:
• Nährungszyklus und Schwächungszyklus
• Kontrollzyklus und Schädigungszyklus

Nährungszyklus (Erzeugung) Holz nährt Feuer, Feuer nährt Erde (Asche), Erde bringt Metall (Mineralien) hervor, Metall sammelt (in Gefässen) und nährt (mineralisiert) Wasser, und Wasser lässt Holz wachsen.

Dem entgegengesetzt verläuft der Schwächungszyklus (jedes Element nährt sich durch Schwächung seines Vorgängers) Holz saugt Wasser auf, Wasser korrodiert Metall, Metall zieht Mineralien aus der Erde, Erde erstickt Feuer undFeuer verbrennt Holz.

Kontrollzyklus (Regulierung) Jedes Element hält ein anderes im Gleichgewicht, damit keine Kraft überhandnimmt: Feuer kontrolliert Metall (schmiedet), Metall kontrolliert Holz (Axt), Holz kontrolliert Erde (Wurzeln stützen das Erdreich), Erde kontrolliert Wasser (z.B. Deichbau), Wasser kontrolliert Feuer (löscht)

Dem entgegengesetzt verläuft der Schädigungszyklus (wirkt destruktiv und verletzend) Holz macht Metall stumpf, Metall nimmt Hitze (Feuer) auf, Feuer verdampft Wasser, Wasser weicht Erde auf (Erosion), Erde erstickt Holz.

Die Jahreszeiten und ihre Elemente sind nicht nur bestimmend für die Natur um uns herum , sondern, da wir Teil dieser Natur sind, beeinflußen sie auch unseren Organismus.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der Körper nicht singulär gesehen, sondern als Teil eines größeren, alles umfassenden Organismus. Verbunden sind wir mit diesem über die Chakren – dies sind Zentren, durch die Energie ein- und ausströmt. Über Energiebahnen, die Meridiane, durchströmt diese Energie unseren Körper und verbindet die Organe miteinander.

Und so beschreiben die fünf Elemente auch die Prozesse und Abläufe im Körper. Über die Meridiane stehen die Organe miteinander in Verbindung, können sich gegenseitig nähren und kontrollieren, aber auch schwächen oder schädigen.

Wir können beeinflußen, ob wir mit oder gegen diese Zyklen leben. Zum Beispiel durch unsere Ernährung, Meditation, Bewegung und Atmung. Eine weitere Hilfe dabei bietet uns Yin Yoga – genauer beschrieben habe ich dies hier.

Pilates Prinzipien

In seinen Schriften1 hat Joseph Pilates seine Methode, ihre Grundlagen und die Ausführung sehr genau beschrieben. Dabei benennt und erklärt er sehr klar und präzise einzelne Schwerpunkte.

Diese Schwerpunkten wurden später von seinen Schülern und Nachfolgern die sechs sogenannten Pilates Prinzipien genannt:

  • Atmung
  • Konzentration
  • Zentrierung
  • Präzision
  • Kontrolle
  • Flow

„Breathing is the first act of life, and the last. Our very life depends on it“2 schrieb Joseph Pilates 1945.

Er war der Überzeugung, dass die meisten Menschen nicht „richtig“ atmen, und meinte damit, dass sie mit der Einatmung nicht die ganzen Lungen füllen und mit der Ausatmung nicht die ganzen Lungen leeren – oder anders gesagt: sie atmen zu flach.

Dies wiederum hat seiner Meinung nach einen schlechten Einfluß auf unsere Gesundheit. Wenn wir flach atmen, atmen wir weniger tief, also auch weniger frische Luft ein. Dadurch nehmen wir weniger Sauerstoff auf und geben auch weniger verbrauchte Luft ab. Flaches Atmen verhindert ausserdem die volle Bewegung des Brustkorbes und des Zwerchfells – was wiederum zu eingeschränkter Bewegungsfähigkeit des Brustkorbes, des Zwerchfells und auch der Brustwirbelsäule führt. Und dadurch entsteht zwangsläufig eine schlechten Körperhaltung.

Die Wahrnehmung unserer Bewegung – ich nenne sie auch gerne Achtsamkeit.

Sie beschreibt nicht so sehr die Präzision oder die Kontrolle, also die präzise Ausführung der Bewegung oder den kontrollierten Einsatz unserer Muskelkraft.

Viel mehr beschreibt sie unsere Wahrnehmung der (Bewegungs-)Abläufe in unserem Körper, des Einsatzes der Muskeln und der Kraft, der Bewegung der Gelenke.

Konzentration ist die Wahrnehmung der Verbindung und des Zusammenspiels von Körper und Geist in der Bewegung.

Alle Kraft kommt vom Körperzentrum und gleichzeitig ist alles verbunden mit dem Körperzentrum. Dieser ganzheitliche Ansatz ist dem gesamten Pilates Training immanent.

Jay Grimes spricht vom „two-way-stretch“. Und er meint damit die Dehnung, die Ausrichtung und das „Arbeiten“ in opponierende Richtungen:

  • von innen nach außen und von außen nach innen
  • von oben nach unten und von unten nach oben
  • von links nach rechts und von rechts nach links
  • von vorne nach hinten und von hinten nach vorne
  • in die Diagonalen

Lori Coleman-Brown vergleicht dies mit der Figur des Sterns: vom Körperzentrum bis in die Finger-, Zehen- und Haarspitzen. Alles strahlt und zieht nach außen – und bleibt gleichzeitig fest verbunden mit dem Zentrum.

Präzision bezieht sich auf die Ausführung der einzelnen Übungen und ihres Bewegungsablaufs.

Durch das Verstehen des Bewegungsablaufs erfassen wir die Übung zuerst mit dem Verstand und durch wiederholtes Trainieren erfassen wir sie auch mit dem Körper.

Mit regelmässigem Training präzisieren wir so die Bewegungsabläufe und deren Ausführung.

„Be in control of your body, not at it’s mercy“3 wird Joseph Pilates zitiert.

Durch die Stärke des Körpers und seiner Muskeln zusammen mit der Kraft des Verstandes, erlangen wir Kontrolle über die Bewegungen unseres Körpers.

Joseph Pilates nannte seine Methode „Contrology“ – wörtlich übersetzt „Kontrollogie“. Kontrolle ist ein wesentliches Trainingsziel im klassischen Pilates.

Die Verbindung der einzelnen Übungen oder die Notwendigkeit fließende Übergänge von einer zur nächsten Übung zu schaffen, um aus der Aneinanderreihung einzelner Übungen einen einheitlichen Bewegungsfluss zu kreieren.

Flow in der Bewegung wird wissenschaftlich folgendermaßen beschrieben: „Flow ist das Verschmelzen von Aktion und Bewusstsein; der Zustand, in dem man ein Gleichgewicht zwischen einer Fähigkeit und der Herausforderung dieser Aufgabe findet.“4

Und Sandy Shimoda beschreibt weiter: „Wenn Sie bei Ihren Trainingseinheiten einen Flow erreichen, werden Sie das Gefühl der Freude verspüren, das entsteht, wenn Sie in den Prozess eintauchen, sich einbringen und Energie tanken. Es ist der ultimative Zustand der Balance zwischen Körper und Geist in Bewegung, […]. Es ist auch das belohnende Gefühl, das wir alle so oft wie möglich erleben sollten5

Pilates im Flow schafft Freude in und an der Bewegung – the Joy of Movement.

Diese sechs Prinzipien, sind und bleiben die Grundlage jeden Pilates Trainings – egal ob du Anfänger oder fortgeschritten bist.

In Joy of Movements Anfänger Training konzentrieren wir uns besonders auf die Atmung und finden im Atem-Rhythmus unseren Bewegungs-Rhythmus.

Und in allen Pilates Stunden arbeiten wir bei Joy of Movement regelmässig mit der Achtsamkeit oder dem Fokus auf einem dieser Prinzipien – egal ob Anfänger oder fortgeschritten.

Eine wichtige Grundlage für dieser Art zu pilatieren, ist die Vertrautheit mit den einzelnen Übungen und ihrem Ablauf, wie wir sie im klassischen Pilates Training erreichen. Denn nur dann können wir unsere Achtsamkeit in der Bewegung auf das eine oder andere oder mehrere Pilates Prinzip lenken – oder einfach nur darauf wie wir uns bewegen.

Meine allererste Pilates Lehrerin, Vesna Matthies in Hamburg, nannte diese Form des Trainierens

Pilates im Zen Modus

  1. „Your Health“ Joseph H. Pilates New York 1934
    „Return to Life through Contrology“ Joseph H. Pilates New York 1945 ↩︎
  2. „Atmen ist der erste und letzte Akt des Lebens. Unser Leben hängt davon ab.“ in: Return to Life through Contrology ↩︎
  3. „Kontrolliere deinen Körper, statt ihm ausgeliefert zu sein.“ ↩︎
  4. „Flow is the melting together of action and conciousness; the state of finding a balance between a skill and how challenging that task is.“
    Ellis; Völkl; Morris (1994) „Measurement and Analysis Issues with Explanation of Variance in Daily Experience Using the Flow Model“ in Journal of Leisure Research. 26 (4); 337-356″ ↩︎
  5. „When you achieve flow in your workouts you will feel the sense of enjoyment that comes from being immersed, involved, and energized by the process. It is the ultimate state of mind-body balance in motion; […] It is also the rewarding sensation that we all deserve to experience as often as we can manage.“
    „Contrology Handbook. A Guide to Joe Pilates‘ Method“ Sandy Shimoda 2024 S.44 ↩︎

M O V E = F L O W

„Change happens through movement and movement heals“ 1

Dieser Satz schrieb Joseph Pilates aus der Überzeugung heraus, dass Bewegung das Beste für unseren Körper ist.

Sandy Shimoda, die mit Jay Grimes (Schüler von Joseph Pilates in den 1960er Jahren) seit vielen Jahren zusammen arbeitet und ausbildet, schreibt dazu in ihrem gerade erschienenen Handbuch:

Zu den Vorteilen körperlicher Bewegung gehören eine verbesserte Durchblutung und Zellerneuerung, Stressabbau und bessere Laune, niedrigerer Blutdruck und ein längeres Leben. Aber der überzeugendste Grund, sich zu bewegen, ist einfach:
Unser Körper ist für Bewegung gemacht und alle Systeme im Körper sind davon abhängig.
Die Veränderung („change“ – in Joseph Pilates Zitat oben) braucht der Körper, um sich von Missbrauch, Anspannung und Inaktivität zu erholen. Die Bewegung, die Joe lehrte, korrigierte die Körpermechanik und heilte Leiden, von chronischen Rückenschmerzen bis hin zur Rehabilitation nach Physiotherapie.
2

Die Sorge Bewegungen falsch zu machen, spielte offensichtlich ein geringere Rolle. Er gab seinen Studenten die Übungen, die ihrem Trainingsniveau angepasst waren. Und er verbesserte auch nur sehr selten. Jay Grimes zum Beispiel beschreibt, dass die erste Anleitung von Joseph Pilates der Hinweis „MOVE“ war und der zweite“use your gut“ („Benutze deinen Bauch“).

Wichtiger als Zentrierung, Präzision und Kontrolle war Joseph Pilates wohl die Bewegung an sich.

MOVE !

war einer der wichtigsten und meist gebrauchten Anweisungen aus seinem Mund.

Aber nicht nur die Bewegung an sich betrachtete Jospeh Pilates als wichtig, sondern auch den Bewegungsfluss. In seinem Studio legte er sehr großen Wert darauf, dass sich seine Schüler kontinuierlich bewegten.


Denn nur während sie sich bewegten, konnte er beobachten und beurteilen, welche Schwächen, Stärken oder Disbalancen sie hatten und welche Übungen ihnen helfen würden, diese zu überkommen.

Wie wir wissen, war das erste Prinzip Atmung für Pilates essentiell, wie ihr auch in meinen Blog Beiträgen lesen könnt

„Vor allem lerne richtig zu atmen!“ & „Die magischen Sechs“

Und das Zusammenspiel von Atmung und Bewegung ist bis heute ein wesentlicher Bestandteil jedes (Anfänger)Trainings in Pilates. Diese Kombination schafft den Bewegungsrhythmus.

Und dieser Rhythmus begleitet unseren Bewegungsfluss. Das Finden dieses Rhythmus ist eine wesentliche Voraussetzung für den kontinuierlichen Bewegungsfluss – für unseren

Flow

Wissenschaftlich wird Flow in der Bewegung wie folgt beschrieben: „Flow ist das Verschmelzen von Aktion und Bewusstsein; der Zustand, in dem man ein Gleichgewicht zwischen einer Fähigkeit und der Herausforderung dieser Aufgabe findet.“3

Sandy Shimoda beschreibt es sogar als eine wesentlich Voraussetzung für die Freude an der Bewegung: „Wenn Sie bei Ihren Trainingseinheiten einen Flow erreichen, werden Sie das Gefühl der Freude verspüren, das entsteht, wenn Sie in den Prozess eintauchen, sich einbringen und Energie tanken. Es ist der ultimative Zustand der Balance zwischen Körper und Geist in Bewegung, [ … ]. Es ist auch das belohnende Gefühl, das wir alle so oft wie möglich erleben sollten.4

Die Vorteile des Flows, dieser kontinuierlichen Bewegung im Atemrhythmus, sind unter anderem die Freude an der Bewegung. Voraussetzung dafür ist Bewegung – also MOVE! wie Pilates sagte.

Drei Dinge können den Flow stark und nachhaltig behindern und uns damit die Freude nehmen:

  • Langsamkeit Wenn wir versuchen Pilates sehr gut zu machen, priorisieren wir Kontrolle und Präzision über den natürlichen Bewegungsrhythmus (s.o.) das Ergebnis ist häufig geistige und körperliche Anspannung … oder sogar Verspannung
  • Eile Bewegen wir uns zu schnell, verlassen wir uns häufig auf den Schwung und führen die Übungen nicht aus unserem Kraftzentrum heraus aus. Einen kontrollierten und ununterbrochenen Rhythmus erreichen wir nur aus unserem Kraftzentrum im Zusammenspiel mit dem Atemrhythmus.
  • Overthinking [zu viel denken] In unserer Pilates Praxis streben wir die Balance von Geist und Körper an. Wenn wir langsamer werden, um die Ausführung der Übung zu perfektionieren, übernimmt der Geist zu Lasten des Körpers. Wenn wir dagegen durch unsere Pilates Übungen „hindurch rasen“, bewegen wir unseren Körper ohne Nutzung des Geistes.

Die Sorge, dass wir die Übungen „falsch“ machen, können wir, genau wie in Joes Studio, getrost außer Acht lassen. In meinem Online-Training machst Du ausschließlich Übungen, die Dir vertraut sind und die auf Dein persönliches Trainingsniveau angepasst sind.

„Be bad – it’s good for you“

„Sei schlecht – es ist gut für dich“ – hat Jay Grimes gesagt.
Und er meinte damit, dass es gut ist, wenn uns bewusst wird, was wir schlecht machen und was wir besser machen können.
In diesem Sinne helfen uns schlechte Bewegungen zu lernen und besser zu werden!

Deshalb bewege dich in deinem Atemrhythmus, bleibe in Bewegung und habe Freude an der Bewegung !

  1. „Veränderung geschieht durch Bewegung und Bewegung heilt.“
    Return to Life through Contrology Joseph H. Pilates NY 1945 ↩︎
  2. „Contrology Handbook. A Guide to Joe Pilates‘ Method“ Sandy Shimoda 2024 . S.31 ↩︎
  3. „Flow is the melting together of action and conciousness; the state of finding a balance between a skill and how challenging that task is.“
    Ellis; Völkl; Morris (1994) „Measurement and Analysis Issues with Explanation of Variance in Daily Experience Using the Flow Model“ in Journal of Leisure Research. 26 (4); 337-356 ↩︎
  4. „Contrology Handbook. A Guide to Joe Pilates‘ Method“ Sandy Shimoda 2024 S.44 ↩︎
  5. „If you are moving without control, or controlling without moving, you are not practicing contrology“
    „Contrology Handbook. A Guide to Joe Pilates‘ Method“ Sandy Shimoda 2024 S.46 ↩︎

Neuer Workshop

ACHTUNG !

Offline Workshop mit Joy of Movement

Samstag, 9. September

10 – 16 Uhr

Studioraum Allmende

Dies ist der letzte offline Workshop von Joy of Movement in 2023. Er bietet dir die Gelegenheit in einer kleinen Gruppe

  • dein Wissen über die Methode zu vertiefen
  • alle Fragen zu stellen, die du schon immer zu Pilates hattest
  • Pilates auf der Matte mit Hands-on Korrekturen zu erleben
  • verschiedene kleinere Pilates Geräte kennen zu lernen und auszuprobieren
  • die Freude an der Bewegung zu genießen
  • gemeinsam zu essen, zu trinken und den Tag zu genießen
  • einen persönlichen Trainingsplan zu erstellen, den du mit nach Hause nehmen kannst
  • und am Ende den Tag mit einer Stunde entspannendem Yin Yoga ausklingen zu lassen

Der Workshop ist offen für Alle

unabhängig von deiner Fitness und ob du Pilates Kenntnisse hast

Die Kosten betragen €110 und darin ist alles enthalten.

Mitbringen musst du nur bewegungstaugliche Bekleidung, ein Handtuch, Neugierde und Lust auf Bewegung

Es sind nur noch wenige Plätze frei. Für mehr Info und um dich anzumelden, kontaktiere mich

Pilates Freizeit 2023

Pilates Freizeit im Frühjahr 2023 und was die Teilnehmer dazu sagen

Joy of Movements erste Pilates Freizeit fand statt vom 15. bis zum 22. April 2023.

Wir haben eine Woche in der Finca Sanau auf Mallorca zusammen gewohnt. Inmitten ruhiger Abgeschiedenheit, umgeben von mediterraner Natur, fanden wir vielen Plätzen zum Entspannen und Zurückziehen, aber auch zum Zusammensitzen, wir haben die Seele baumeln gelassen, die Ruhe und auch die Gemeinsamkeit genossen, erlebten sowohl körperliche Bewegung, als auch Entspannung und zur Erfrischung tauchten wir in den Salzwasser-Pool. Jeden Tag habe ich Vormittags und am späten Nachmittag, zwei Bewegungs-Gruppenstunden unterrichtet: Pilates und Yin Yoga. Zusätzlich gab es die Möglichkeit private Pilates Stunden und Asian Blend Massagen dazu zu buchen. Diese Woche war sowohl für Anfänger mit oder ohne Pilates-Kenntnisse als auch für Fortgeschrittene geeignet. Die Unterbringung in der Finca Sanau war in Doppelzimmern – auf Wunsch konnte auch eine Einzelzimmer-Belegung gegen Aufpreis gebucht werden. Frühstück, Mittag- und Abendessen waren inklusive.

“ Tolle Zeit. Ich zehre noch davon. „

-D.C.

„Ich fand es insgesamt eine schöne, entspannende Reise. Kann es gerne weiterempfehlen. Das Miteinander war nett und rücksichtsvoll. Die Pilateseinheiten haben gut getan und Spaß gemacht. Ich hätte mir noch etwas mehr Erklärungen zur Theorie gewünscht. … Ruth war eine sympathische und lockere Gastgeberin, die immer darauf bedacht war, dass wir uns alle wohlgefühlt haben. Alles in allem ein sehr gelungener und gut organisierter Urlaub.“

-P.H.

„Ich fand es insgesamt eine sehr angenehme und nette Atmosphäre und Stimmung mit einer tollen Gruppendynamik. Die Übungen waren vom Schwierigkeitsgrad in Ordnung. Gut fand ich, dass Ruth sich Zeit genommen hat auf die individuellen Bedürfnisse jeder Teilnehmerin einzugehen, wie zB I…s Knieprobleme. Ich selber war auch eingeschränkt mit den Schmerzen an unteren Rücken. Darauf wurde auch Rücksicht genommen.“

-C.C.

„Ich fand die beiden Yin Yoga Einheiten super als Ergänzung zum eher Yang-lastigen Pilates. Die Dehnungen haben sehr gut getan und am Ende das ruhige Liegen war gut um zur Ruhe zu kommen und den Tag Revue passieren zu lassen. Ich fand gut wie Ruth mit dem ätherischen Öl vorbeigekommen ist und die Schultern runtergedrückt hat. Es war insgesamt sehr entspannend.“

-F.C.

… als zweite Sporteinheit am Tag lieber etwas Entspannendes bzw. etwas weniger Intensives – die Massagen waren toll – es war eine sehr schöne, wohltuende Woche

-F.R.

„Ich fand die Finca Sanau richtig toll. Das Haus und die Ausstattung waren super, das Essen und die Verpflegung waren top, der Garten ein Traum. Besonders haben mir die Hängematten und die Terrasse gefallen. Den Pool habe ich nicht genutzt, da mir das Wasser noch zu kalt war. Der Yogaraum hat mir auch gut gefallen, vor allem, dass es eine Fußbodenheizung gab.“

-C.F.

„Mir hat es unglaublich gut gefallen. … Die Woche war einfach wunderbar und ich kann dir jetzt schon sagen, dass ich nächstes Jahr wieder dabei bin. Mein Wunschzeitraum wäre wieder der April oder auch Anfang bis maximal Mitte Mai.“

-C.D.


Im April 2024 plant Joy of Movement wieder ein Pilates Retreat. Um alle Informationen zu bekommen und auf dem Laufenden zu bleiben, schreibe mir mit dem Kommentar Vordruck unten.


1. online Workshop – Füße

Die Erde berühren

Joy of Movements erster Workshop ist über unsere
FÜSSE
„Der menschliche Fuß ist ein Meisterwerk der Technik und ein Kunstwerk“ schrieb Leonardo da Vinci

Und sie verdienen wesentlich mehr Aufmerksamkeit, Pflege und Wahrnehmung, als wir ihnen im Normalfall – also, solange alles in Ordnung ist – schenken.
Erst wenn wir Schmerzen bekommen und ein Bad oder eine Massage keine nachhaltige Besserung bringen, bekommen sie unsere „richtige“ Aufmerksamkeit.
Und die endet häufig beim Arzt, der uns nur zu oft Einlagen, Spritzen oder sogar Operationen empfiehlt.

Für Joseph Pilates sind unsere Füße das Fundament unseres Körpers und er hat viel Wert auf die korrigierenden Übungen auch und gerade für die Füße gelegt.
So beginnt zum Beispiel das Training auf dem Reformer mit den Übungen speziell für die Füße und Beine: Leg- & Footwork.
Und das erste Gerät, welches er überhaupt erfunden hat, war der Foot-Corrector.

Das Seminar über unsere Füßen wird zwei Stunden online stattfinden.
Ihr könnt also von zu Hause teilnehmen und eure Füße gleich im Anschluß mit einem Fußbad verwöhnen – ohne, dass ihr sie noch mal in Schuhe zwängen müsst, um euch auf den Heimweg zu machen.
Wir werden uns mit verschiedenen Aspekten rund um unsere Füße beschäftigen:
• der Anatomie
• der Evolution
• den verschiedenen Beschwerden und Erkrankungen des Fußes
• und vor allem mit den Übungen und Maßnahmen, die den Füßen gut tuen und die sogar heilen können.

Füsse – wie Hände, die die Erde berühren

biete ich zweimal im November an!
Ihr sucht euch einen der folgenden Termine aus:
der zweite Samstag im November
13. November 202116 – 18 Uhr
oder der dritte Samstag im November
20. November 2021 ● 10 – 12 Uhr


Kosten: 60€
inklusive einer Überraschungs Box,
die ihr nach der Anmeldung zugeschickt bekommt und
deren Inhalt ihr während und nach dem Seminar benutzen werdet


Anmeldung bitte bis spätestens zum 01.November direkt bei mir.

August 2021

Neues im September

Der August neigt sich schon dem Ende zu und fühlt sich hier im Norden spätsommerlich, manchmal sogar ein bisschen herbstlich an.
Die Birke in meinem Garten verliert beim anhaltenden Regen und Wind schon die ersten gelben Blätter.
Und so ist es auch an der Zeit Pilates im Spätsommer und Herbst vorzubereiten.

Zuerst einmal möchte ich allen danken, die in den beiden Sommermonaten, trotz Hitze und Schulferien, so regelmässig mit JOY pilatiert haben.
Der Sommer-Fokus lag auf dem FLOW, also auf dem Zusammenführen der bekannten Übungen, dem Erspüren der Zusammenhänge, der Ähnlichkeiten und dem Fließen der Bewegungen und des Atems, der der klassischen Reihenfolge innewohnt. Und wir haben die Übergänge gefunden und integriert und haben so den Geist und die Möglichkeiten, die der klassischen Matte immanent sind, erfahren können.
All dies möchte ich auch in die nächsten Monate mitnehmen.

Den neuen Stundenplan, der ab September gültig ist, findet ihr hier.

Bitte beachtet, dass es zwei Neuerungen gibt! 

  • Ich habe in der nächsten Zeit keine Anfänger-Kurse geplant
    • Statt eines Anfängerkurses (der naturgemäß eine Mindestanzahl Teilnehmer benötigt), werde ich in regelmässigen Abständen Einführungs- oder Intro-Stunden anbieten, in denen neue Teilnehmer in die grundlegenden Prinzipien (Atmung, Körperwahrnehmung und bis zu zehn Basic-Übungen) eingewiesen werden – sie also ihren ersten persönlichen „Trainingsplan“ bekommen, mit dem sie dann in allen Kursen teilnehmen können.
    • „Neue Teilnehmer“ bedeutet Jeder,
      • der überhaupt noch nie Pilates oder
      • noch nie Pilates bei mir gemacht hat oder
      • vielleicht auch nach einer längeren Pause wieder einsteigen möchte und mit den Übungen nicht mehr vertraut ist.
    • Die Teilnahme an einer oder mehrerer solcher Einführungs- oder IntroStunden (wahlweise auch durch Einzelstunden zu ersetzen) ist somit ab September eine zwingende Voraussetzung, um in die laufenden Kurse einzusteigen.
    • Wann diese Intro-Stunden stattfinden werden, weiß ich noch nicht abschließend. Geplant habe ich vier- bis sechswöchige Abstände – das richtet sich auch nach eurer Nachfrage 😉
    • Und natürlich stehen diese Stunden allen Teilnehmern auch zum Vor- und Nachholen und als zusätzliche Stunden zur Verfügung … denn dieses Zurück zu den Anfängen, erweitert und vertieft die eigenen Übungspraxis und Wahrnehmung.
    • Meine allererste Pilateslehrerin Vesna Matthies nannte dies, im ZEN-Modus trainieren: pilatieren als wenn man noch nie Pilates gemacht hätte.
    • Dies ist nicht nur eine wunderbare Erfahrung, da man mit tiefer Atmung und sehr viel Ruhe und Zeit jede einzelne Übung erfährt. Zusätzlich erhöht sich durch diesen ZEN-Modus die Aufmerksamkeit und die Körperwahrnehmung, und so vertieft sich das Verständnis für jede einzelne Übung .
    • Dies ermöglicht, dass die Pilateskurse ohne große Unterbrechungen stattfinden können. Unterbrechungen, die zwangsläufig entstehen, wenn jemand ganz neu ist und/oder die Übungen nicht kennt.
    • Training ohne Unterbrechungen ist die ideale Voraussetzung, um mit Konzentration an der Perfektion und dem Flow (drei wichtige Pilates Prinzipien!) in jeder Stunde trainieren zu können.
  • Die Dienstag Morgen Stunde werde ich ab September in englischer Sprache unterrichten.
    • Wie ihr wisst, habe ich meine Ausbildung in Englisch gemacht und habe auch lange Jahre ausschließlich auf Englisch unterrichtet.
    • Nun habe ich festgestellt, dass diese Fähigkeit etwas eingerostet ist – was nicht verwundert, denn alles geht ein Stück weit verloren, wenn wir es nicht mehr benutzen. Aus diesem Grunde ist es mir nun schon seit einiger Zeit ein persönliches Anliegen wieder in Englisch unterrichten zu können. Und da bietet sich die Dienstag Vormittag Stunde natürlich an, da ich das Glück habe, dass diese Stunde eh schon eine englisch-sprachige Teilnehmerin hat 😉
    • Wenn ihr Lust habt, auf Englisch unterrichtet zu werden, seid ihr sehr willkommen in dieser Stunde ! 
    • Und natürlich bleibt diese Stunde offen zum Vor- und Nachholen und für zusätzlich gebuchte Stunden für alle Teilnehmer !
    • Wenn ihr also in dieser englischen Stunde nachholen oder zusätzlich pilatieren möchtet, aber nicht auf Englisch unterrichtet werden wollt, gebt mir einfach Bescheid und ich werde dann die Stunde zweisprachig oder auf deutsch unterrichten. 
  • Die Dienstag-Abend Stunde habe ich nun dauerhaft auf die spätere Anfangszeit von 19:30 Uhr geschoben.

Ich freue mich, mit dir in den Herbst zu pilatieren!


Joy•of•Movement
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